Zutaten:

  • 150g Chili (scharf, geputzt, mit Kernen)
  • 350-500g Aubergine, geputzt, gewürfelt
  • 200ml Apfelessig
  • 50g Knoblauch
  • 80g Ingwer
  • 100ml Rapsöl
  • 2 Paprika geputzt (ohne Kerne)
  • 1 Zwiebel ( ~100g)
  • 1 große unbehandelte Zitrone
  • 1 Bund Korianderblätter (2 EL getrocknete Blätter)
  • 1 Zweig Rosmarin (1 EL getrocknet)
  • 1 Bund Petersilie (2 EL getrocknete Blätter)
  • ~30g Meersalz
  • ~100g brauner Rohrzucker

Historie:

Traditionell werden rote Paprika angeröstet, gehäutet und entkernt, sowie unter ständigem Rühren mit etwas Öl so lange gebraten, bis sie sich zu einer homogenen Masse aufgelöst haben, was mehrere Stunden dauern kann. Gewürzt wird nur mit Salz und Pfeffer. Bei modernen Varianten werden häufig weitere Zutaten verwendet und wesentlich kürzer gegart. Einige Varianten verwenden statt der Paprika auch Auberginen Ajvar-Äpfel bzw. Ajvar-Quitten. (angelehnt an Wikipedia.)

Aivar esse ich auch gerne mal als Brotaufstrich mit etwas geriebenem Hartkäse. Daher soll er nicht zu allzu scharf sein. Die Farbe des Aivar ist gelblich bis orange-rot.

Zubereitung:

Die Aubergine würfeln und mit einem Teil des Salzes trocken in einer Pfanne anrösten. Die Zwiebel würfeln und mit dem restlichen Salz im Öl anbraten. Vor der Weiterverarbeitung alles geröstete abkühlen lassen.

Essig, Öl, Chili, Ingwer und Knoblauch in eine Küchenmaschine geben und zerkleinern. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen und ebenfalls in die Küchenmaschine geben. Nach und nach die gerösteten Zutaten hinzufügen. Wenn die Masse für die Maschine zu zäh wird, so dass sich die Zutaten nicht mehr durchmischen, muss die Masse mit etwas Wasser verdünnt werden.

Wenn die Masse zu einer gleichmäßigen Paste verarbeitet ist, diese in einen Topf umfüllen und die Kräuter (Koriander, Petersilie, Rosmarin) untermischen und unter ständigem Rühren mindestens 15 Minuten lang kochen. Mit dem Zucker abschmecken: Dabei je nach Geschmack die Mengen von Zucker und Salz anpassen.

Variieren lässt sich das Verhältnis zwischen Aubergine und Paprika. Es kann auch gerne die Aubergine komplett durch Paprika ersetzt werden. In diesem Fall muss die Sauce aber zusätzlich eingedickt werden. Das lässt sich durch die Zugabe von aufgelöster Kartoffelstärke oder Guarkernmehl bewerkstelligen. Man kann sie auch einfach länger einkochen ( 1-2 Stunden).